Supervisions-Sommerwochenende in Überdorf vom 20./ 21. August 2010


Dank der guten Organisation von Ulrike Lenhart sind 2 männliche und 18 weibliche Teilnehmer ökologisch nachhaltig fahrend in Überdorf angekommen. Im idyllisch zwischen Wald und Kuhweiden gelegenen Haus Wiesengrund vertraut man dem Gast. Denn im Schrank hängen noch richtige Kleiderbügel und bestickte Frotteetücher zieren das Badezimmer.

Wir wurden mit großer Freundlichkeit, Tee und Kaffee empfangen. Welch Luxus, vom Verein dazu eingeladen zu sein, im Einzelzimmer zu wohnen, wie angenehm an den gedeckten Tisch sitzen zu dürfen, wie erfahrungsreich von Frau Ursula Bicker durch das Wochenende begleitet zu werden. Wir erlebten eine gelungene Mischung aus ernsthafter Beschäftigung mit Themen, die unsere ehrenamtliche Arbeit unterstützen. Entspannung und Freizeit mit vielen erbauenden Gesprächen hatten genügend Raum.

Zwei Themen standen supervisorisch auf dem Programm. "Was bedeutet der Tod für uns" und "Wie wünsche ich mir zu sterben." Diese Themen wurden in Einzelarbeit, Zweiergespräch und Austausch in der Gruppe bearbeitet. Zur Besinnung durften wir Märchen lauschen. Zur Entspannung bot uns Frau Bicker Phantasiereisen, autogenes Training und progressive Muskelentspannung an. Mit einem Bewegungsspiel brachte sie uns in Schwung und - nach ernster Arbeit – in ausgelassene Stimmung.

Nach einem reichhaltigen Mittagsmahl und einer letzten Gesprächsrunde verließen wir mit Wehmut das mit großem Einfühlungsvermögen geführte Haus.

Friederike Haar – Kliche


wochenende berdorf 2010 215klein